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Online-Banking für Senioren in Österreich kein Problem

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Nicht nur Direktbanken setzen auf das Internet sondern auch viele klassische Banken wie Sparkassen, Raiffeisenbanken, Volksbanken, etc. kommen nicht mehr ohne Online-Banking aus. Man loggt sich Zuhause am PC oder auf dem Smartphone auf der Bank-Webseite in sein Konto ein und kann von dort aus seinen Kontostand überprüfen, Überweisungen aufgeben oder Daueraufträge einrichten. Sogar Online-Kreditanträge sind bis zu einer gewissen Summe schon online möglich. Doch was hier so neumodisch klingt, ist auch unter Senioren jenseits der 60 mittlerweile Gang und gäbe.

35,7 % der 65-74 Jährigen nutzen Internet-Banking

In ganz Österreich nutzt rund jeder 2. Internet Banking für seine Bankgeschäfte. Im Vergleich dazu sind Senioren beinahe im Durchschnitt. Klar, die 25-34 Jährigen sind die stärkste Zielgruppe, doch es scheint als kämen unsere „Silver-Surfer“ mit dem Internet mittlerweile ganz gut zurecht. Nur Personen über 80 Jahren sind mit dem neuen Medium noch nicht ganz vertraut.

Tatsächlich ist die Kundengruppe der über 60 Jährigen Online-Banking Nutzer die am schnellsten Wachsende.

Umstieg auf Online-Banking nicht immer freiwillig

Dass Bankgeschäfte aber immer mehr online und nicht in der Filiale abgewickelt werden geschieht nicht immer ganz freiwillig. Oft schließen Bankfilialen in kleineren Dörfern oder stellen immer mehr auf Automaten im Voyer um. Und selbst wenn es noch einen Schalter-Mitarbeiter bei der Bank gibt, werden hier oft horrende Gebühren für einfachste Transaktionen wie Geld-Abheben, einzahlen oder überweisen verlangt. Da steigt dann fast unvermeidlich die Bereitschaft, sich doch einmal vom Enkel zeigen zu lassen, wie man diese Transaktionen denn auch im Internet tätigen kann.

Während bei reinen Online-Banken Internet-Banking fast immer kostenlos ist, halten traditionelle Filialbanken oft noch an ihrer Preispolitik fest und verlangen sogar für Online-Überweisungen Geld. Hier sollte man unbedingt einen Girkonto-Vergleich oder einen Sparbuch-Vergleich machen um zu sehen, wo die Konditionen am besten sind.

IBAN & BIC bereiten Senioren noch Probleme

Seit Überweisungen fast ausschließlich mit IBAN und BIC Nummer durchgeführt werden haben sich die Kontonummern deutlich verkompliziert. Insbesondere Senioren fällt auf Rechnungen und Erlagscheinen das Lesen der kleinen Zahlen und Buchstaben oft schwer. Auch hier arbeiten Banken und Unternehmen jedoch schon an Lösungen. Einige Banking Apps haben eine Kamera die QR-Codes oder sogar Erlagscheine einscannen und auswerten kann, so dass man sich das lästige eintippen der IBAN Nummer ersparen kann. Hier wird es allerdings noch etwas dauern, bis das überall verbreitet ist.

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